Wie erwähnt zeigt die Quantentheorie, dass bei hoher Genauigkeit selbst bei den Prozessen in der unbelebten Natur noch nicht faktisch gewordene Möglichkeiten realer Wirkungen hervorrufen können.
Daraus sollte allerdings nicht der Schluss gezogen werden, dass wir auf die Strukturen der klassischen Physik mit ihrem Charakter des „Faktischen“ verzichten könnten.
Für uns Menschen gibt es nicht nur mit Geburt und Tod faktische Ereignisse. Es wäre äußerst lebensunpraktisch, diese lediglich als Möglichkeiten zu interpretieren.
Für die Beschreibung der Vorgänge und Abläufe in der Welt und unser darauf aufbauendes sinnvolles Verhalten sind wir sowohl auf die Berücksichtigung der Fakten als auch auf die der Möglichkeiten angewiesen.

Die dicken Striche verdeutlichen, dass die faktische Beschreibung mit der klassischen Physik verwendet wird, solange dabei die erreichbare Genauigkeit ausreicht. Dann jedoch können immer wieder einmal Situationen eintreten, z.B. an Bifurkationspunkten, wo die klassische Physik ein unrealistisches Ende der Bewegung vorhersagt und deshalb die bessere Beschreibung der Quantentheorie erforderlich wird.
